A - Z


 
A
 

Aufnahme


Um in die evangelische Kirche aufgenommen zu werden, genügt ein Anruf beim Pfarrer. Dabei wird ein Termin vereinbart, an dem die Aufnahme erfolgen kann. Dies geschieht in der Regel im Anschluss an einen Gottesdienst am Sonntag Morgen im Beisein einiger Gemeindeglieder. In Ausnahmefällen kann die Aufnahme auch vom Pfarrer allein vollzogen werden.

 
B
 

Beerdigung

Stirbt ein Gemeindeglied, so haben die Angehörigen Anspruch auf eine kirchliche Bestattung und die dazu gehörende Begleitung des Gemeindepfarrers oder der Gemeindepfarrerin. In der Regel teilt das Bestattungsunternehmen dem Pfarrer den Todesfall mit und spricht mit ihm den Termin für die Trauerfeier ab. Der Pfarrer kommt dann zu einem persönlichen Gespräch mit den Angehörigen, in dem es um das Leben und Sterben des verstorbenen Menschen geht und um die Gestaltung der Trauerfeier. Zum Beispiel um Fragen, wie: Gibt es einen Spruch oder Lieder, die sich die verstorbene Person selbst ausgesucht hat oder die aus der Sicht der Angehörigen zu ihr passen?

 

Besuchsdienst

Was macht Freude, diese Aufgabe auszuführen?

Auf meine Frage reagierten die Besuchsdamen zunächst nachdenklich und sprachlos. Es fiel ihnen nicht leicht, ihre für sie selbstverständliche Hilfsbereitschaft in Worte zu fassen. Eine Mitarbeiterin zitierte zunächst einen Spruch, den sie als Grundlage ihrer Tätigkeit ansieht:
"Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; Gott aber sieht das Herz an." Sie gerieten untereinander ins Gespräch und brachten ihre Erfahrungen und Empfindungen zu Gehör.
Zitate einiger Besuchsdienstdamen:
  • "Es macht Freude andere Menschen zu besuchen, und ihnen zuzuhören."
  • "Es ist wichtig, dass keiner in Vergessenheit gerät. Der Kontakt mit der Gemeinde soll durch unsere Besuche bestehen bleiben. Manche Menschen sind einfach körperlich nicht mehr in der Lage, sich auf den Weg zu machen."
  • "Viele von den Besuchten war-ten richtig auf uns."
  • "Manche sind überrascht."
  • "Andere geraten in Verlegenheit. Vielleicht haben sie sich jah-relang "nicht blicken lassen", und wundern sich erst mal, dass sie trotzdem besucht werden."
  • "Manchmal werden Türen auch nicht geöffnet."
  • "Oftmals erzählen die Besuchten auch von früher."
Näheres über den Besuchsdienst
Besucht werden Gemeindeglieder ab 70 und Kranke im Sankt Anna Krankenhaus. Einige Frauen des Besuchskreises sind bereits seit 1981 mit dabei. Viele von Ihnen sind "alte Wanheimer", doch auch die "Zugezogenen" fühlen sich in unserer Gemeinde heimisch und sind gerne aktiv tätig. Die Besuchsdienstfrauen treffen sich regelmäßig am letzten Montag eines Monats zur gemeinsamen Absprache im Domcafé.
Zum Jahresbeginn ist ein gemütliches Frühstück angesagt, bei dem die Zeit zum angeregten Austausch und "Plausch" genutzt wird.

Mitarbeiterinnen gesucht
Es werden dringend Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter gesucht, die Lust haben und bereit sind, beim Besuchsdienst mitzumachen.
Interessierte können sich melden bei Pfarrer Friedrich Brand (702988).

 
C
 

Christus


Griechisch-lateinischer Ehrentitel für Jesus von Nazareth. Dieser Titel ist eine Übertragung des hebräischen Wortes "Messias", was bedeutet: Gesalbter. Der Gesalbte ist lebt und handelt im Auftrag Gottes und an Gottes Stelle. In ihm offenbart sich Gottes Güte und Menschenfreundlichkeit.

 
D
 

Diakonie

Diakonie ist die in vielen Einrichtungen tätige Nächstenliebe der Kirche. Das Diakonische Werk Duisburg beschäftigt weit über zweihundert Mitarbeitende.
Anschrift: Am Burgacker 14-16, Telefon 2951-161
Nähere Informationen: Diakonie Duisburg

 
E
 

Ehe- und Lebensberatung
Bei Problemen in der Familie oder in einem Schwangerschaftskonflikt hilft die Evangelische Beratungsstelle für Ehe- und Lebensberatung,
Hinter der Kirche 37
47058 Duisburg
Telefon 331655

 
F
 

Friedhof


Die Gemeinde Wanheim verfügt über einen eigenen Friedhof, auf dem ihre Gemeindeglieder bestattet werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Nicht-Gemeindeglieder auf dem Friedhof beigesetzt werden. Auskünfte ereilt
Frau Erika Brands, Wanheimer Straße 522, Telefon: 702240.
Für die gärtnerische Gestaltung auf dem Friedhof ist das Diakoniewerk für Sozialtherapie zuständig, eine Unterabteilung der
Duisburger Diakonie
Paul-Rücker-Straße 7
Telefon: 31833-13.

 

Familienbildung
Das Familienbildungswerk der evangelischen Kirche in Duisburg bietet in sechs Fachbereichen Kurse und Fortbildungen an.
Anschrift: Haus der Familie, Hinter der Kirche 34, 47058 Duisburg,
Telefon 305280
Weitere Informationen: Familienbildungswerk Duisburg

 

Fronleichnam ökumenisch


Fronleichnam feiert die Eucharistie als Opfer und - wegen der Realpräsenz Christi im Tabernakel - zugleich als Gegenstand der Anbetung. Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes, das am Ende der österlichen Zeit, an dem Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest gefeiert wird. In Gestalt der geweihten Hostie wird Christus selbst durch die Straßen geführt. Der realpräsente Gott wird sichtbar.
Die Anregung zu diesem Fest entstammt einer Vision der Augustinernonne Juliana von Lüttich (+ 1258). Papst Urban IV. erhob 1264 Fronleichnam als "Fest des Leibes Christi" im Deutschen mit "vronlichnam" (Herrenleib) wiedergegeben - zum allgemeinen kirchlichen Fest.
Den besonderen Charakter erhielt Fronleichnam durch die Prozession, die schon 1279 durch Köln zog. Gerade die Fronleichnamsprozession versinnbildlicht gelebtes Christentum, das gläubige Ziehen der Christen durch die Zeit, dem ewigen Vater entgegen.
Martin Luther bezeichnete Fronleichnam als "allerschädlichstes Fest". Ihm fehlte die bilische Begründung.

 
G
 

Gemeinde


Die Gemeinde ist der Leib Christi. Sie verkörpert Jesu Glauben, Hoffnung und Liebe vor Ort im Stadtteil. Natürlich tut sie das nicht so vollkommen, wie Jesus selbst es getan hat. Deshalb ist sie auf Rat und Kritik von Seiten der Menschen, unter denen sie tätig ist, angewiesen.

 
H
 

Heilige Schrift


Das Buch, das kurz Bibel genannt wird, umfasst 39 Schriften im ersten und 27 Schriften in seinem zweiten Teil. Die Teile werden gewöhnlich als das Alte und das Neue Testament bezeichnet, was Christen im Laufe der Jahrhunderte oft dazu verführt hat, das Alte Testament als überflüssig zu betrachten. In Wahrheit sind beide Teile der Bibel gleich wichtig. Die Lehre Jesu, die im Neuen Testament entfaltet wird, gründet sich auf die Schriften, die im Alten Testament gesammelt sind. Die ganze Heilige Schrift bildet die Grundlage des christlichen Glaubens.

 
I
 

Invokavit


Die ersten fünf Sonntage der Passionszeit haben ihren lateinischen Namen nach dem Anfang eines Bibelverses.

Er hat mich gerufen (Psalm 91,15)

 

Islam


Neben dem Judentum und dem Christentum ist der Islam die dritte Weltreligion, die einen Gott anbeten, nämlich den Gott Abrahams, der im Glauben der Juden zum Gott Israels und nach dem Glauben der Christen zum Gott aller Völker geworden ist.
Ungefähr zwanzig Prozent der im Stadtteil wohnenden Menschen gehören dem Islam an. Für die Kinder im Kindergarten und in der Gemeinschafts-grundschule ist das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen eine alltägliche Realität. Dieser wird auch von Seiten der Christengemeinden Rechnung getragen, zum Beispiel bei den Schulentlassungs-Gottesdiensten, die als "interreligiöse Feiern" begangen werden.

 
J
 
Leon Jessel
Jessel, Leon, geboren am 25. Juni 1918.


Wanheimer Jude, auf der Wanheimer Straße 648 hatten seine Eltern ein Textilgeschäft. Sie wurden 1936 von dort vertrieben. Am Ende des Krieges sind sie in einer Gaskammer ermordet worden. Seine Schwester starb ebenfalls am Ende des Krieges in den Flammen einer Scheune, in die Überlebende aus dem KZ Lublin verschleppt wurden. Die Scheune wurde angezündet und die Menschen verbrannten darin bei lebendigem Leib.
Leon Jessel war aktiv im Wanheimer Turnverein. Der Verein musste ihn aus seiner Mitgliederliste streichen. Johann Hütten, der Vorsitzende des Turnvereins, ließ ihn aber weiter an den Übungsstunden teilnehmen, was nicht ungefährlich war. Leon Jessel lebt heute in England und besucht Wanheim von Zeit zu Zeit.
 

Jesus


Jüdischer Bibellehrer und Wunderheiler, der die Nähe des barmherzigen Gottes mit Wort und Tat verkündete. Er trat kompromisslos ein für Kranke und am Rande der Gesellschaft Stehende und zog damit die Feindschaft der obersten Religionshüter und der römischen Staatsmacht auf sich. Diese verurteilten ihn zum Tode am Kreuz. Mit dieser Art der Hinrichtung hat die römische Obrigkeit zahllose Menschen umgebracht, die sie als Rebellen verdächtigte. Jesu Tod war aber nicht das Ende seines Wirkens. Er wurde von Gott zu neuem Leben auferweckt, erschien vielen seiner Jüngerinnen und Jünger, die darauf hin in ihm den Christus, den lange erwarteten Gesandten Gottes erkannten.

 

Judika

Die ersten fünf Sonntage der Passionszeit haben ihren lateinischen Namen nach dem Anfang eines Bibelverses.

Schaffe mir Recht, o Gott (Psalm 43,1)

 
K
 
Kirche Wanheim

Evangelischer Kirchenkreis Duisburg

 

Konfirmandenunterricht

Mädchen und Jungen, die bis zum 30. Juni des Jahres zwölf werden oder wurden, sind herzlich zum Konfirmandenunterricht eingeladen. Dieser beginnt nach den Sommerferien und dauert bis zum Mai oder Juni des übernächsten Jahres. Die Konfirmation findet in Wanheim traditionell am Pfingstsonntag statt. Werden zwei Gruppen konfirmiert, so ist der Termin für die zweite Gruppe am 1. oder 3. Sonntag im Mai.

 

Kindergarten
 
L
 

LKA


ist im kirchlichen Sprachgebrauch die Abkürzung von Landeskirchenamt. Dort sitzt die Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland. Diese ist eine von 24 Landeskirchen, die zusammen die Evangelische Kirche in Deutschland bilden. Die Landeskirchen bestimmen die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen die zu ihnen gehörenden Gemeinden arbeiten. Einmal im Jahr tritt dazu die Landessynode als das oberste Gesetz gebende Organ der Landeskirche zusammen. Weitere Informationen unter
http:// www.ekir.de


 

Lätare

Die ersten fünf Sonntage der Passionszeit haben ihren lateinischen Namen nach dem Anfang eines Bibelverses.

Freuet euch mit Jerusalem (Jesaja 66,10)

 
M
 

Mitarbeitervertretung


Was in nicht-kirchlichen Betrieben der Betriebsrat ist, ist in kirchlichen Einrichtungen die Mitarbeitervertretung: Die Interessenvertretung der Mitarbeitenden gegenüber dem Leitungsgremium. In Wanheim sind dies Anja Bluhmki, Andrea Überscheer und Brigitte Börsch tagsüber erreichbar im Kindergarten (703614).

 
N
 

Notfallseelsorge


Die Evangelische Kirche in Duisburg hat in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr einen Notfalldienst eingerichtet. Über diesen kann jederzeit ein Seelsorger oder eine Seelsorgerin herbeigerufen werden, wenn zum Beispiel nach einem plötzlichen Sterbefall eine Person allein zurück bleibt oder nach einem Unfall oder Unglück Menschen seelsorgerlich zu betreuen sind. Der Notfalldienst wird von den Pfarrern und Pfarrerinnen in Duisburg getragen, die jeweils für eine Woche im Jahr über eine entsprechende Handy-Rufnummer zu erreichen sind.

 
O
 

Öffentlichkeitsarbeit


Der Auftrag der Kirchengemeinde ist ein öffentlicher. "Geht hin in alle Welt, lehret alle Völker". Mit diesen Worten hat Jesus seine Jünger an die Arbeit geschickt. Darum ist die Kirche daran interessiert, das, was sie tut, öffentlich zu machen. Alle Veranstaltungen der Gemeinde sind in der Regel offen für Interessierte und werden öffentlich bekannt gegeben. Dies geschieht regelmäßig im Gemeindegruß, der alle drei Monate erscheint.

 

Okuli

Die ersten fünf Sonntage der Passionszeit haben ihren lateinischen Namen nach dem Anfang eines Bibelverses.

Meine Augen sehen stets auf den Herrn (Psalm 25,15)

 
P
 

Paten


Die Patenschaft ist ein Amt, zu dem die Familie und die Gemeinde den Auftrag geben. Nach der Ordnung der Kirche erinnern Patinnen und Paten "den Täufling an Verheißung und Anspruch der Taufe, beten für ihn und stehen ihm bei." Dies setzt voraus, dass der Pate oder die Patin Mitglied einer christliche Kirche ist. Wer nicht einer Kirche angehört, kann von der Gemeinde nicht als Pate anerkannt werden.

 

Presbyterium


Das Presbyterium leitet die Gemeinde. Alle vier Jahre wählt die Gemeinde jeweils die Hälfte der Presbyteriums-Mitglieder neu. Die Amtszeit der Gewählten beträgt vier Jahre.
Zusammen mit den Synoden der Kirchenkreise und der Landeskirche bilden di ePresbyterien die für das Rheinland typische presbyterial-synodale Ordnung. Dies ist eine demokratische Errungenschaft, auf die den Gemeinden eine Mitsprache-Möglichkeit bei den sie betreffenden Dingen einräumt.
In Wanheim besteht das Presbyterium aus acht Männern und Frauen. Dazu kommt eine Presbyterin aus dem Kreis der Mitarbeitenden und der Pfarrer.


 
Q
 
leer
 
R
 

Reformation


Der Begriff "Reformation" bezeichnet eine kirchliche Erneuerungsbewegung im 16. Jahrhundert, die von Martin Luther ausging. Luther stellte fest, dass die Kirche von Grund auf zu erneuern ist. Im Volk und auch unter einigen Landesfürsten fand er viel Zustimmung. Das einfache Volk zu mündigen Christen zu erziehen, war eines seiner Hauptanliegen. Deshalb übersetzte er die Bibel ins Deutsche. Sie war bis dahin nur Gelehrten in der lateinischen Sprache zugänglich war. Und er fasste den christlichen Glauben in einem Katechismus zusammen, der die wichtigsten Glaubenssätze als kurze Merksätze enthält. Mit seinen Bemühungen um eine Erneuerung der Kirche stieß er auf den Widerstand Der römisch-katholischen Amtskirche. Es kam zur Kirchenspaltung. Seitdem gibt es die zwei großen christlichen Konfessionen, die römisch-katholische und die evangelisch-protestantische. Aus der neuen Reform-Bewegung entstanden zwei Hauptrichtungen: Die lutherische und die reformierte, die hauptsächlich auf zwei Schweizer Theologen zurückgeht:
Huldrych Zwingli und Johannes Calvin. Aus der reformierten Richtung ging ein der Heidelberger Katechismus hervor, der in den reformierten Gemeinden zur Grundlage ihres Glaubens wurde.
In Duisburg hat sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts die reformierte Richtung durchgesetzt. Deshalb haben Wanheimer Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Heidelberger Katechismus gelernt. Heute ist im Rheinland die Trennung zwischen Lutherischen und Reformierten aufgehoben. Die Gemeinden verstehen sich als "unierte" Gemeinden, in denen die gesamte protestantische Tradition wirksam ist.

 

Reminiszere



Die ersten fünf Sonntage der Passionszeit haben ihren lateinischen Namen nach dem Anfang eines Bibelverses.

Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit (Psalm 25,6)

 
S
 

Sozialstation


Die evangelische Sozialstation Süd übernimmt die häusliche Krankenpflege und gibt Rat, wo es um Pflegeversicherung und Betreuung von pflegebedürftigen Menschen geht.

 
T
 

Trinitatis-Zeit

Am 18. Mai begingen die Christen den Sonntag "Trinitatis", auch "Dreieinigkeitssonntag" genannt. In dem lateinischen Ursprungswort verbergen sich die Worte "drei" und "Einheit". Gemeint ist die Einheit Gottes, der uns Menschen in drei unterschiedlichen Weisen begegnet:
Als Schöpfer der Welt und Vater von allem, was geschaffen ist; als Sohn, der Gottes Willen auf der Erde in vollkommener Weise verkörpert hat; als Heiliger Geist, mit dem Gott in der Welt wirkt und gegenwärtig ist, wo "zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind".
Der Trinitatissonntag setzt gleichsam den dogmatischen Schlusspunkt unter die drei Hauptfeste der Christen: Weihnachten (Fest des Vaters, der seinen Sohn zur Welt kommen lässt); Ostern (Fest des Sohnes, der von den Toten aufersteht); Pfingsten (Fest des Heiligen Geistes, der die Jünger und Jüngerinnen Jesu begeistert und ermutigt, im Sinne Jesu zu handeln und sein Werk zu verkündigen).

Nach dem Trinitatissonntag sind alle folgenden Sonntage im Kirchenjahr benannt. In diesem Jahr wird es, da Ostern so früh lag, alle 24 Sonntage nach Trinitatis geben. Sonst endet die Reihe oft schon mit dem 20. Sonntag nach Trinitatis. Inhaltlich entfalten die Sonntage vom späten Frühjahr bis zum Herbst das Evangelium auf vielfältige Weise.
Hauptthema ist das Geschenk neuen, österlichen Lebens.
Einige Sonntage haben mit der Zeit eine feste Bestimmung bekommen. So wird der 10. Sonntag nach Trinitatis als "Israelsonntag" begangen und der 14. Sonntag als "Miriamsonntag". Am letzten Trinitatissonntag feiert die Gemeinde Wanheim in der Regel die Gold- und Jubiläumskonfirmation.


Taufe, Trauung


Die Anmeldung zur Taufe oder Trauung geschieht beim Pfarrer. Mit ihm wird ein Termin für die Feier abgesprochen. Die Taufe erfolgt sonntags im Gottesdienst der Gemeinde. Die Trauung kann in einem besonderen Gottesdienst gefeiert werden.
Der Pfarrer stellt Vorbereitungsmaterial zur Verfügung und meldet sich dann zu einem Hausbesuch an, in dem die Feier gemeinsam vorbereitet wird.

 
U
 

Unterricht


Im kirchlichen Unterricht begleitet die Gemeinde die nachwachsende Generation von der Kindheit zur Jugend. Sie bietet den Jugendlichen einen Ort der Gemeinschaft an, wo sie willkommen sind und sich als einen Teil der Gemeinde erleben können. Es ist das Interesse der Gemeinde, dass die Konfirmandenzeit für die jungen Menschen zu einer positiven Erfahrung mit der Kirche wird, damit sie in späteren Jahren gern auf die Dienste der Gemeinde zurück kommen oder sich aktiv am Leben der Gemeinde beteiligen.

 
V
 
 
 
W
 

Wanheim


Am Rhein gelegener Stadtteil im Duisburger Süden, seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt von der Industrie.
Weitere Informationen hält der Wanheimer Bürgerverein bereit.

 
X
 

Ein X für ein U
soll in der Gemeinde niemandem vorgemacht werden.

 
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Z
 

GedenktafelZwangsarbeiter

Während des Krieges sind auch in Wanheim Zwangsarbeiter untergebracht und zur Arbeit in den Werken eingesetzt worden. Bevor das große Lager entstand, westlich der Ehinger Straße gegenüber der Einfahrt Steinbrinkstraße, sind sogenannte Ostarbeiterinnen und Ostarbeiter im Evangelischen Gemeindehaus untergebracht worden. Sechs Kinder von Zwangsarbeiterinnen sind nachweislich auf dem evangelischen Gemeindefriedhof beerdigt worden. Ihnen hat die Gemeinde ein Denkmal gesetzt. Der Stein im überdachten Teil der Kapelle mit Namen, Geburts- und Sterbe-daten der Kinder ist am 1. September 1999 enthüllt worden.
Die Kinder sind alle so jung gestorben, weil die Ernährung und die Gesundheitsfürsorge im Lager katastrophal war.