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| Diakonie für die Menschen |
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Seit
mehr als sechzig Jahren gibt es die Adventssammlung der Diakonie. Viele
ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler werden vom 19. November bis zum
10. Dezember in den Kirchengemeinden unterwegs sein und Spenden für
die Arbeit der Diakonie erbitten.
Die diesjährige Sammlung steht unter dem einfachen Leitwort "Für".
Ein kurzes Motto, das für die ganze Arbeit der Diakonie steht: Hilfe
für Menschen und Dienst für Gott.
Fürsorge - wo soziale Sicherungssysteme versagen, wo Menschen gescheitert
sind, Jugendliche keinen Weg ins Leben finden oder Schicksalsschläge
jemanden aus der Bahn werfen, da sorgt die Diakonie für diese Menschen:
Durch Kleiderkammern, in der Arbeit der Bahnhofsmissionen oder in der
Schulsozialarbeit.
Fürsprache - wo Benachteiligte keine Lobby haben, wo Stumme keine
Stimme haben, wo
Menschen ungerecht behandelt werden, da ergreift die Diakonie das Wort
für die Menschen: In Schuldnerberatungen, Ehe- und Lebensberatungsstellen
oder in der Arbeitslosenförderung.
Fürbitte - wo Verzweifelte jede Hoffnung verloren haben, wo Menschen
der Glaube an sich und die Welt abhanden gekommen ist, wo Schmerz und
Trauer jeden Trost überdecken, da bittet die Diakonie um Gottes Hilfe
für die Menschen: In Hospizdiensten, Selbsthilfegruppen oder in Seelsorgegesprächen.
Nur noch wenig Sammlerinnen werden in der Gemeinde Wanheim von Haus zu
Haus gehen. Deshalb liegt dem Gemeindegruß ein Überweisungsvordruck
bei. Damit sich die Diakonie weiter für Menschen in Not einsetzen
kann mit Fürsorge, Fürsprache und Fürbitte, braucht sie
Unterstützung.
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| 2010 |
Diakonie dankt für die Hilfe
Knapp viertausend Euro sind bei der Diakoniesammlung im vergangenen Advent
gespendet worden. 1433,50 € haben die Sammlerinnen erhalten, 2555 €
wurden überwiesen.
Weil die Zahl der Sammlerinnen abnimmt, ist der Ertrag der Haussammlung
um dreihundert Euro zurückgegangen. Dafür sind gut zweihundert
Euro mehr überwiesen worden als im vergangenen Jahr. Unterm Strich
kamen hundert Euro weniger zusammen als 2009.
Erstaunlicherweise ist die Spendenbereitschaft seit sieben Jahren ungefähr
gleich geblieben. Im Jahr 2004 wurden 2807 € den Sammlerinnen übergeben
und 1225 € überwiesen, was zu einem Ergebnis von 4032,25 €
geführt hat.
Das Verhältnis von Haussammlung und Überweisung hat sich inzwischen
umgekehrt, das Ergebnis ist das gleiche geblieben. Viele Menschen sind gern
bereit, die Diakonie bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen.
35 % des Erlöses bleiben für die diakonische Arbeit in der Gemeinde,
25 % gehen an das Diakonische Werk des Kirchenkreises und 40 % an die Evangelische
Kirche im Rheinland.
Presbyterium und Diakonie bedanken sich bei den Sammlerinnen und bei allen
Spenderinnen und Spendern.
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| 2009 |
| Diakonie dankt für die Hilfe
Viertausend Euro sind bei der Diakoniesammlung im vergangenen Advent
gespendet worden. 1.751,40 Euro haben die Sammlerinnen erhalten, 2.317
Euro wurden überwiesen. Damit sind trotz Wirtschaftskrise tausend
Euro mehr gegeben worden als im vergangenen Jahr. Von dem gespendeten
Geld erhält die Gemeinde 1.634 Euro. Die Diakonischen Werke der Landeskirche
und des Kirchenkreises teilen sich die restliche Summe. Presbyterium und
Diakonie bedanken sich bei allen Spenderinnen und Spendern und bei den
sieben Sammlerinnen. Nach wie vor freuen sich viele Menschen auf den Besuch
in der Adventszeit und sind gern bereit, die Diakonie bei ihrer wichtigen
Arbeit der zu unterstützen.
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| 2008 |
| Adventssammlung für die Diakonie
Not hat ein Gesicht. So heißt das Leitwort zur Diakoniesammlung
2009. Not kann viele Gesichter annehmen. Arme Familien können nicht
mithalten. Jugendliche scheren aus, weil sie den Weg in den Beruf nicht
finden. Kranke Menschen müssen erleben, dass Gesundheit und Wohlergehen
viel zu sehr eine Frage des Geldbeutels geworden sind. Viele ältere
Menschen vereinsamen und verfallen in Trauer und Depressionen.
Die Diakonie kümmert sich um kleinere Nöte wie auch um große
Notlagen. Sie unterstützt, begleitet, pflegt und berät Menschen
in Not.
Jede Spende ist ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Solidarität
in der Gemeinde. So, wie es gemeint ist, wird das Geld auch eingesetzt:
für direkte, unbürokratische Hilfe an Menschen in Not oder für
Benachteiligte am Ort.
Überall rückt Armut heute verstärkt in den Blick. Auch
die Grundversorgung armer Menschen gewinnt neue Bedeutung. Die werden,
nicht erst seit Hartz IV, immer mehr.
Café Konkret hilft, Not zu wenden
Das beobachten Ehrenamtliche, die das "Café Konkret"
in Weeze gegründet haben. Was der Name des Cafés im Weezer
Pfarrheim am Niederrhein verspricht, halten die Ehrenamtlichen.
Hier wird es konkret. Wer ein Problem hat oder Hilfe braucht, bekommt
Unterstützung. Zweimal wöchentlich haben die Frauen und Männer,
die sich hier engagieren, ein offenes Ohr für die Menschen, die zu
ihnen kommen.
Die dauerhaft hohe Zahl der Arbeitslosen treibt mehr und mehr Menschen
ins Café Konkret. Ihre Fragen sind oft existenziell. Wie findet
man eine Wohnung? Wie einen Job? Wo gibt es Angebote für Sprachkurse?
Das Team spricht mit Betroffenen über deren Wohnungs- oder Finanznot.
Unterstützt bei Partnerschaftskrisen oder Trennungsproblemen. Organisiert
den Hochstuhl fürs Kleinkind oder hilft bei der Bewerbung um einen
Arbeitsplatz. Manchmal hören die Ehrenamtlichen einfach nur zu, lindern
Einsamkeit. Und natürlich vermitteln sie Rat- und Hilfesuchende weiter
an kompetente Fachstellen. Denn mit Ämtern und sozialen Einrichtungen
ist das Café Konkret vernetzt.
Hilfe gibt es im Café auch in anderer Form: Lebensmittel wie Brot,
Obst, Gemüse reichen die Ehrenamtlichen an Menschen mit geringem
Einkommen weiter. Jeden Montag und Donnerstag nutzen zwanzig bis dreißig
Menschen diese Möglichkeit. Nebenan befindet sich eine Kleiderkammer,
in der Menschen für kleines Geld gute Kleidung kaufen können.
Die Ehrenamtlichen möchten das Angebot noch erweitern. Ideen gibt
es genug. Not auch.
Das Café Konkret, eins von vielen Projekten, die durch die Diakoniesammlung
unterstützt werden.
Nach Abschluss der Sammlung veröffentlichen wir an dieser Stelle
das Spendenergebnis.
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| 2007 |
| Deutlicher Rückgang bei der Diakoniesammlung
Knapp dreitausend Euro sind bei der Diakoniesammlung im vergangenen Advent
zusammen gekommen. Gut ein Drittel davon haben die Sammlerinnen erhalten,
1900 Euro wurden überwiesen. Von dem gespendeten Geld erhält
die Gemeinde 1022 Euro. Die Diakonischen Werke der Landeskirche und des
Kirchenkreises teilen sich die restliche Summe. Presbyterium und Diakonie
bedanken sich bei allen Spenderinnen und Spendern und bei den sechs verbliebenen
Sammlerinnen.
Weil einige Mitarbeiterinnen im vergangenen Jahr nicht in der Lage waren,
sammeln zu gehen, ist bei der Haussammlung ein um 1400 Euro geringeres
Aufkommen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Überwiesen wurden
300 Euro weniger als 2007, so dass insgesamt ein Minus von 1700 Euro festzustellen
ist. Zu dem Einbruch hat möglicher Weise auch die schlechte Wirtschaftslage
beigetragen.
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| 2006 |
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Als sehr spendenfreudig hat sich die Gemeinde Wanheim im vergangenen
Jahr erwiesen. Insgesamt kamen durch Spenden und Kollekten über 26.000
€ ein. In einer Zeit, in der Renten und Einkommen kaum oder gar nicht
steigen und die finanziellen Belastungen ständig höher werden,
ist das ein besonderes Zeichen von Solidarität und Hilfsbereitschaft.
Das Presbyterium dankt allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich.
Von dem Betrag sind 18.000 € für Projekte in der Gemeinde bestimmt.
5.200 € entfielen allein auf die Renovierung des Jugendheims und
des ehemaligen Pfarrhauses.
Für BROT FÜR DIE WELT gaben die Gottesdienstbesucher am Heiligen
Abend und am Weihnachtsfeiertag über 1.900 €. Ein Zeichen, dass
auch den Ärmsten der Armen das Mitgefühl der Gemeinde gilt.
Ein neues Rekordergebnis brachte die Diakoniesammlung. Mit 4348
€ wurden knapp 600 € mehr gespendet als 2005, 300 € mehr
als im Jahr 2004. Zu-nehmend machen Gemeindemit-glieder von der Möglichkeit
Ge-brauch, das Geld zu überwiesen. Zum ersten Mal kam durch die Überweisung
mehr ein als durch das, was die Sammlerinnen an den Haustüren erhielten.
Von den eingegangen Spenden bleiben 40 % für diakonische Aufgaben
in der Gemeinde. Die Gemeinde bezahlt damit zum Beispiel den Zivi, der
neben seinen anderen Tätigkeiten ältere Menschen betreut.
Das Diakonische Werk Duis-burg und das Werk der Landeskirche erhalten
60 % des Spendengeldes für ihre wichtigen Aufgaben.
Zu den Kollekten und Sammlungen kommen die Spenden, die der Kindergartenförderverein
und der Freundeskreis der Wanheimer Kirche erhalten. Das gesamte Aufkommen
durch gemeindliche Sammlungen liegt somit über 30.000 €.
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| 2005 |
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Trotz allgemeiner Einkommensverschlechterung bleibt die Spendenbereitschaft
hoch. Das lässt sich jedenfalls für die Diakonie-Sammlung wieder
einmal feststellen. Die Gesamtsumme beträgt 4657 €. Das ist
sogar noch etwas mehr, als im vergangenen Jahr gespendet wurden.
2567 € haben die Sammlerinnen eingebracht, 230 € weniger als
im Vorjahr. Gründe dafür sind Krankheit und Überlastung
einzener Sammlerinnen, die nicht wie gewohnt von haus zu Haus gehen konnten.
Mit der Sammlung werden Einrichtungen der Diakonie in Duisburg und im
Rheinland unterstützt. Sie ist somit ein Zeichen der Zusammengehörigkeit
von Gemeinde und übergemeindlicher diakonischer Tätigkeit der
Kirche. Das in der Gemeinde verbleibende Geld wird für die Finanzierung
der Zivildienststelle verwendet. Der Zivildienstleistende ist nach wie
vor eine wichtige Unterstützung von gemeindlicher Arbeit.
Gemeinde und diakonische Werke danken allen Spenderinnen und Spendern
und allen Sammlerinnen ganz herzlich für ihre Mithilfe.
Einen leichten Rückgang verzeicnet die "Aktion Ein Prozent".
Hier sind im vergangenen Jahr 1885 Euro eingekommen. Das Geld dient zur
Unterstützung der allgemeinen Gemeindearbeit.
1412 Euro wurden für die Jugendarbeit gespendet, hauptsächlich
bei Kollekten im Gottesdienst. Auf Projekte in der Dritten Welt entfielen
2800 Euro.
Im Namen der Gemeinde bedanke ich mich ganz herzlich für alle Gaben,
sei es bei Kollekten im Gottesdienst, sei es bei Spendenaktionen oder
sei es durch treue Kirchensteuerzahlung. Für die vielfältigen
Aufgaben der Gemeinde und der gesamten Kirche wird das Geld dringend benötigt.
Das Presbyterium trägt zusammen mit dem Gemeindeamt Sorge dafür,
dass gut mit dem anvertrauten Geld gearbeitet wird.
Pfarrer Friedrich Brand
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| 2004 |
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"Helfen bewegt". Unter diesem Motto ruft die Diakonie
in diesem Jahr auf zur Advents-Sammlung.
Diakonie setzt sich in vielfältiger Weise für Menschen ein,
die Unterstützung brauchen. Das tut sie als Ausdruck des Glaubens
an Jesus Christus.
Viele Menschen schätzen die Sammlung. Das hat gute Gründe: Zum
einen ermöglicht ein hohes Spendenaufkommen die Fortführung
und Einrichtung wichtiger diakonischer Arbeit. Zum anderen sind die Sammlungen
so etwas wie die "Kirche mit Gesicht". Denn die Sammlerinnen
und Sammler suchen Menschen zu Hause auf und bieten damit Kontaktmöglichkeit
zur Gemeinde und die Chance zum Gespräch. Viele Menschen freuen sich,
wenn die Zeit zur Sammlung wieder da ist und sie von der Kirchengemeinde
besucht werden. Solche Besuche finden nicht mehr überall statt, es
fehlen die Personen, die zu diesem Dienst bereit sind. Da, nicht an der
Haustür gesammelt wird, liegt ein Überweisungsvordruck bei.
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| 2003 |
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4032 € brachte die Advents-Sammlung für die Diakonie ein. 2807
€ trugen die Sammlerinnen zusammen, 1225 € wurden durch Überweisungen
gespendet. Von den Spenden stehen der Gemeinde ca. 1400 € für
ihre diakonischen Aufgaben zur Verfügung. Das Presbyterium und die
Diakonischen Werke von Kirchenkreis und Landeskirche danken allen Sammlerinnen,
Spendern und Spenderinnen.
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