| Das Presbyterium |
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Im Gottesdienst am 4. März wurde die neu gewählte Presbyterin
Marion Voss in ihr Amt eingeführt.
Alle wiedergewählten Presbyterinnen und Presbyter wurden an ihr
Amtsgelübde erinnert.
Nach der Einführung stellten sich alle gut gelaunt vor dem Gemeindehaus
unter den Mandelbaum, der gerade anfängt zu blühen.
Auf dem Bild zu sehen sind:
Ganz vorne: Frank-Michael Rich.
Erste Reihe von links: Ulrike Spoden-Niggemann, Regina Schroer, Ute
Theisen, Marion Voss, Ute Götsch, Friedrich Brand.
Zweite Reihe von links: Christian Meybohm, Gisela Topolski, Anke Gimborn,
Birgit Adamczik, Friedhelm Wagner, Gerlinde Rittich, Werner Prost.
Die Predigt zur Einführung
des neuen Presbyteriums |
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Friedrich Brand |
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| Gerlinde Rittich |
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| Birgit Adamczik |
Ich bin 47 Jahre alt und wohne hinter der Kirche auf der Friemersheimer
Straße. Beruflich arbeite ich als Technische Zeichnerin und in meiner
Freizeit reise ich sehr gerne oder gehe mit unserem Hund Janosch im Wald
spazieren.
Seit 2005 gehöre ich zum Presbyterium.
In unserer schnelllebigen Zeit liegt mir die Vermittlung von Werten besonders
am Herzen.
Toleranz, gegenseitige Unterstützung und Achtung sind ebenso wichtig,
wie das Erleben und Mitgestalten des Kirchenjahres und dass unsere Gemeinde
als Gemeinschaft noch mehr zusammen wächst. Dass die Gemeinde lebendig
und einladend ist, und die Menschen in ihren aktuellen Lebensumständen
und mit ihren kulturellen Interessen anspricht.
Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit den Menschen, die dem Leben
seinen Wert geben.
(W. von Humboldt)
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| Anke Gimborn |
Ich bin 49 Jahre alt, Orthopädietechnikerin, verheiratet, zwei
Kinder, seit dreizehn Jahren im Presbyterium.
Ich möchte gerne weiterhin Verantwortung im Presbyterium übernehmen,
weil ich es wichtig finde, aktiv mitzuarbeiten, dass wir eine offene und
lebendige Gemeinde bleiben, in der Menschen ernst und angenommen werden.
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| Ute Götsch |
Ute Götsch ist pensionierte Grundschullehrerin. Nach dem Tod von
Theo Ringel hat sie die Leitung des Ehepaarkreises übernommen. Samstags
hilft oft die ganze Familie, wenn ihr Mann Manfred Götsch im Gemeindehaus
den Wochenendeintopf kocht. Ute Götsch führt im Kindergartenrat
die Arbeit ihres Sohnes weiter, dessen Nachfolge sie angetreten hat. In
Gremien des Kirchenkreises wird sie die Belange des gemeindlichen Familienzentrums
vertreten.
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| Marion Voß |
Viele in Wanheim kennen mich noch unter meinem Mädchennamen Marion
Hennes. Ich bin 1959 geboren und wohne seit meinem sechsten Lebensjahr
in Wanheim.
Ich bin verheiratet mit meinem Mann Andreas, und wir sind Eltern von drei
Kindern. Ich habe in den letzten Jahren sehr intensiv durch meinen Glauben:
Kraft, Hoffnung und Zuversicht gespürt.
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| Christian Meybohm |
Ich bin im 73. Lebensjahr.
Seit 2003 bin ich im Presbyterium tätig und habe dort nach kurzer
Zeit das Amt des Kirchmeisters von meinem Vorgänger Walter Höschen
übernommen, der nach Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren ausgeschieden
ist. Dieses Amt möchte ich gerne weiterführen, bis auch ich
am 28. Mai 2014 diese Grenze erreiche. Das Amt des Kirchmeisters verlangt
Erfahrung, aber auch körperlichen Einsatz und vor allen Dingen Zeit.
Deshalb ist es prädistiniert zur Ausübung durch einen Pensionär
oder einen Vorruheständler bzw. einer Vorruheständlerin. Aber
das Amt bereitet auch viel Freude, wenn zB. gemeinsam mit Freiwilligen
aus der Gemeinde das eine oder andere Projekt auch ohne professionelle
Hilfe gestemmt wird.
Gerne würde ich in der verbleibenden Zeit den Nachfolger oder die
Nachfolgerin in die vielfältigen Aufgaben einarbeiten, um einen sanften
Übergang zu gewährleisten.
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| Frank-Michael Rich |
Ich bin seit 1980 Presbyter der Gemeinde, 52 Jahre alt, verheiratet,
Mediziner und Jurist und betreibe die Medizin-Recht-Agentur, nicht nur
im Arzthaftungsrecht. Ich bewohne ein barrierefreies Haus in Hüttenheim
und bin Vorsitzender der Freunde der Wanheimer Kirche.
Ich glaube, dass ein Stück Evangelium in der Gemeinde auch gelebt
und erlebt werden soll.
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| Regina Schrör |
Seit neunzehn Jahren bin ich Presbyterin, und es macht mir nach wie vor
noch viel Freude in der Gemeinde mitzuarbeiten. Ich bringe mich gern ein
bei den verschiedensten Dingen wie Singen im Chor, Bibelgesprächen,
Mithilfe bei unseren kulturellen Veranstaltungen, Küsterdiensten
oder einfach nur beim Mitdenken und Mitentscheiden im Presbyterium.
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| Ulrike Spoden-Niggemann |
Ich bin 44 Jahre alt und gehöre seit mittlerweile vierzehn Jahren
dem Presbyterium. Von Beruf bin ich Steuerfachangestellte. Auch in den
kommenden Jahren möchte ich unsere Gemeinde unterstützen, dass
sie trotz geringerer Mitgliederzahlen und finanzieller Probleme in Zukunft
lebendig und interessant für möglichst viele Menschen aller
Altersklassen bleibt.
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| Ute Theisen |
Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet, habe einen Sohn, wohne in Mündelheim,
bin berufstätig als kaufmännische Angestellte und seit dem 20.02.2000
im Presbyterium.
Seit meinem elften Lebensjahr bin ich mit der Gemeinde Wanheim verbunden.
Es macht mir Spaß, die Zukunft unserer Gemeinde mitzugestalten und
gemeinsam mit dem Presbyterium zu arbeiten. Die Jugend und der Kindergarten
liegen mir besonders am Herzen. Kinder sind unsere Zukunft.
Auch der Umgang mit den Menschen in unserer Gemeinde ist mir sehr wichtig.
Dies sind einige Gründe, mich wieder für die Wahl als Presbyterin
zur Verfügung zu stellen.
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| Gisela Topolski |
Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet, Mutter zweier erwachsener Kinder.
Seit vielen Jahren bin ich Mitglied des Presbyteriums und arbeite gerne
und begeistert dort mit, erfreue mich insbesondere an der Arbeit als "Küster"
nach den Gottesdiensten und zu besonderen Anlässen.
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| Friedhelm Wagner |
Ich bin 63 Jahre alt, von Beruf Dreher, seit drei Jahren im Ruhestand,
seit Oktober 2006 Mitglied im Presbyterium.
Besondere Freude bereitet mir die Arbeit im Arbeitskreis "Kirche
trifft Kunst", aber auch die Jugendarbeit steht in meinem Fokus.
Wer die Zukunft gestalten will, muss aktiv mitwirken. Mich würde
freuen, wenn man mir für weitere vier Jahre Vertrauen entgegen bringen
würde.
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| Werner Prost |
Werner Prost, Jahrgang 1958, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Uni Duisburg im Fach Elektrotechnik. Die Anfrage, ins Presbyterium einzutreten,
kam zur rechten Zeit; denn in seinem Haus sind einige Plätze frei
geworden. Von den vier Kindern, die alle in der Wanheimer Kirche konfirmiert
wurden, sind nur noch die Jüngsten zu Hause. So ist der Kopf frei
und die Zeit da, sich außerhalb von Familie und Beruf zu engagieren.
Werner Prost wohnt mit seiner Familie seit 1992 auf der Krokusstraße
in Wanheim-Angerhausen. Seine Frau, Gisela Prost, ist Lehrerin an der
Wanheimer Hauptschule. Über seine Motive, in der Kirchengemeinde
Wanheim mitzuarbeiten, sagt er: "Hier lernte ich zunächst, dass
Glaubwürdigkeit von Kirche nicht in großen Gotteshäusern
erwächst, wo man die Herrlichkeit Gottes bewundern kann, sondern
aus den einfachsten Mitteln des Miteinander. Damals habe ich in der Bretterbude
des alten Gemeindehauses Beim
Knevelshof so Kirche neu erfahren. Seither fühle ich mich angenommen
in der Wanheimer Kirche".
Ganz wichtig ist ihm, sich zuhause zu fühlen und durch seine Mitarbeit
noch weiter in die Heimat hineinzuwachsen, die seit zwanzig Jahren sein
Wohn- und Lebensort ist. Entscheidend ist ihm "nicht Kirche für
den "Bauch" oder Kirche für den "Kopf" sondern
Kirche für den "Menschen", für mich."
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